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Top vorbereitet in die Prüfung 15.03.2019 / Gelsenkirchen, 15.03.2019

Die Zeit bis zu den ersten Prüfungen rückt immer näher? Kein Grund, die Nerven zu verlieren. Insbesondere wenn du für mehrere Fächer gleichzeitig lernen möchtest, hilft ein Lernplan weiter. Die richtige Struktur hilft, Prioritäten zu setzen, Inhalte zusammenzufassen und Lerndefizite aufzuholen.     

Wann sollte man mit dem Lernen anfangen?

Darauf gibt es nur eine Antwort: so früh wie möglich!

Egal ob es sich um den Realschulabschluss, das Abitur oder auch den Berufsschulabschluss handelt: Wer auf den letzten Drücker lernt, tut sich nichts Gutes. Zeitdruck sorgt für jede Menge Stress. Je besser du dich jetzt strukturierst, umso leichter fällt das Lernen. Außerdem bleibt dir mit dem richtigen Plan noch genügend Zeit zur Erholung. Wer alle To dos schriftlich fixiert, schläft auch ruhiger. Grund genug, um sofort mit der Planung loszulegen! 

Arbeitsplatz aufräumen

Das Genie beherrscht das Chaos? Das gilt nur bedingt, denn Smartphone, Zeitschriften und Co. sorgen immer wieder für Ablenkung. Vor allem eingehende Nachrichten auf dem Handy verlocken dazu, den Lernstoff liegenzulassen. Auf den Schreibtisch gehört nur, was du zwingend zum Lernen brauchst.

Unterrichtsmaterialien zusammenstellen

Im ersten Schritt stellst du alle wichtigen Unterrichtsmaterialien zusammen. Dazu gehören Mitschriften, Übungsaufgaben, Kopien und die notwendigen Fachbücher. Informationen und Videos aus dem Internet helfen dir weiter und vertiefen dein Wissen.

Recherchiere, ob dir noch etwas fehlt oder du Unterrichtsstoff verpasst hast, weil du vielleicht krank warst. So kannst du rechtzeitig deine Mitschüler nach Aufzeichnungen fragen.  

Dein Zeitplan für die Prüfung

Ein Lernplan wirkt ungemein beruhigend. Nimm dir einen Kalender und trage dort alle Termine ein, auch Freizeittermine, wie Sport oder Verabredungen.

Lege zuerst fest, was du in den jeweiligen Wochen bis zur Prüfung lernen willst.

Beginne mit den schwierigsten und wichtigsten Lerninhalten.

Von der Wochenbasis ausgehend planst du deine Aufgaben für jeden Tag. Dazu gehört auch die Erstellung von Lernmaterialien, wie z. B. Karteikarten. Plane außerdem Zeitpuffer ein, falls mal etwas Unvorhergesehenes passiert.  

Prioritäten setzen

Die wichtigsten und die für dich besonders schwierigen Lerninhalte sollten in deinem Lernplan an erster Stelle stehen. Plane entsprechend mehr Zeit für die „Punktelieferanten“ ein und habe Mut zur Lücke bei weniger wichtigen Themen.

Lernen nach dem Biorhythmus

Der frühe Vogel fängt den Wurm? Nicht jeder ist ein Frühaufsteher und um 6 Uhr topfit. Die Morgenmuffel können wir beruhigen: Lernen zur späten Stunde hat ebenfalls seine Vorteile. Zu dieser Tageszeit ist es meistens ruhiger und der anschließende Schlaf sorgt dafür, das Gelernte dauerhaft abzuspeichern. Berücksichtige deinen persönlichen Biorhythmus bei der Lernplanung.  

Lernpausen sind wichtig

Lernpausen steigern den Lernerfolg. Darum kann man das Mittagstief durchaus für ein kurzes Powernapping nutzen und ein kleines Nickerchen einlegen. Allerdings nicht länger als 20 Minuten, sonst hat die kurze Pause einen negativen Effekt und man fühlt sich schlapp.

Auch während der Lernphasen sind kurze Pausen sinnvoll. Hol dir einen Kaffee, strecke dich oder schaue ins Grüne. Das hilft, sich anschließend besser zu konzentrieren.

So erstellst du deinen Lernplan

Die einen lieben es klassisch und nutzen den Kalender für ihre Planung. Andere arbeiten lieber mit dem PC. Der Lernplan kann z. B. in Excel erstellt werden. Excel hat den Vorteil, dass man mehr Platz für Bemerkungen hat. Alternativ gibt es verschiedene kostenlose Online-Tools oder Apps, mit denen man Lernpläne erstellen kann.     

Bilde Lerngruppen

Der Austausch in einer Lerngruppe tut gut, denn alle sitzen im gleichen Boot und haben Verständnis füreinander. Das motiviert und macht stark. In Lerngruppen können Verständnisfragen geklärt werden. Anderen etwas zu erklären, festigt das eigene Wissen.

Wiederholen

Da dein Gehirn das Gelernte in der Nacht verarbeitet, wiederhole den Lernstoff unmittelbar vor dem Schlafengehen. Gerade in der Woche vor der Prüfung solltest du vor allem Zeit zum Wiederholen einplanen.